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Oberlidstraffung Frankfurt - Dr. Nichlos
Dr. Emmanouil Nichlos
Facharzt für Plastische & Ästhetische Chirurgie

In diesem Artikel:

Hängende Augenlider und schlechtere Sicht: Was steckt hinter Schlupflidern?

Haben Sie einen deutlichen Hautüberschuss an Ihren Oberlidern festgestellt? Ein typisches Anzeichen für Schlupflider. Das Phänomen betrifft viele Frauen und Männer, sowohl in jungen Jahren als auch im fortgeschrittenen Alter. In den meisten Fällen ist die erschlaffte Lidhaut ein rein kosmetisches Problem, das den Gesichtsausdruck müde und abgespannt wirken lässt. Bei starker Ausprägung kann sie aber auch das Sichtfeld einschränken und Reizungen bis hin zu Entzündungen verursachen. Ich sage Ihnen, wie Schlupflider entstehen, was Sie vorbeugend tun können und wie sie sich operativ korrigieren lassen.

Was sind Schlupflider?

„Schlupflider“ ist die umgangssprachliche Bezeichnung für die sogenannte Dermatochalasis. Gemeint ist überschüssige, erschlaffte Haut am Oberlid, die sich bedingt durch die Schwerkraft über die natürliche Lidfalte legt. Charakteristisch für Schlupflider ist, dass sie das Gesicht müde, manchmal auch mürrisch und gereizt und die Augen kleiner wirken lassen und oft an beiden Oberlidern auftreten.

Wie entstehen hängende Augenlider?

In der Regel ist der natürliche Alterungsprozess der Grund für die Schlupflider. Durch den allmählichen Verlust von Kollagen und Elastin verliert das Bindegewebe seine Elastizität. Zudem wird das stützende Unterhautfettgewebe abgebaut. Dadurch wird die Haut gedehnt, spürbar dünner und sackt immer weiter ab. Hinzu kommen Faktoren, die den Prozess noch verstärken bzw. beschleunigen:

  • Rauchen/Nikotin und Alkohol
  • intensive Sonneneinstrahlung
  • Schlafmangel und chronischer Stress
  • salzreiche Ernährung mit Wassereinlagerungen

Schlupflider sind aber keinesfalls ein Thema, das nur ältere Menschen betrifft. In meiner Praxis sitzen mir auch regelmäßig Patientinnen und Patienten Mitte zwanzig gegenüber. Der Grund liegt hier fast immer in den Genen. Oft liegt eine angeborene Bindegewebsschwäche vor oder die Lidfalte sitzt sehr tief.

Es gibt aber auch Fälle, bei denen nicht das Lid, sondern die Augenbraue für die abgesunkene Haut verantwortlich ist. Sinkt diese über die Jahre ab, schiebt sich die Haut nach unten und bildet am Oberlid eine Wulst. In solchen Fällen wäre eine reine Schlupflider-OP die falsche Lösung. Deshalb schaue ich mir immer die gesamte Augenpartie an, bevor ich eine Behandlung empfehle.

Nicht jedes hängende Lid ist ein Schlupflid

Schlupflider entstehen wie erwähnt durch einen Hautüberschuss. Davon zu unterscheiden ist das echte Hängelid (medizinisch Ptosis). Hier liegt eine Muskelschwäche vor, die das Oberlid absinken lässt. Die Ergebnisse sehen sich ähnlich, verlangen aber unterschiedliche Eingriffe. Aus diesem Grund ist eine sorgfältige Untersuchung durch einen Facharzt so wichtig.

Wann Schlupflider zum medizinischen Problem werden

Solange der Blick nur müde wirkt, sind die Schlupflider ein rein ästhetisches Thema und müssen nicht zwangsläufig behandelt werden. Zum medizinischen Problem werden sie erst, wenn die überschüssige Haut so stark absinkt, dass sie das Sichtfeld einengt. Zuerst bemerkbar macht sich das oft beim Blick nach oben und zur Seite, später auch im Alltag beim Autofahren oder beim Lesen.

Viele Betroffene ziehen unbewusst ihre Augenbrauen hoch, um besser zu sehen. Das führt jedoch zu einer Dauerbelastung der Stirnmuskulatur und kann zu Spannungskopfschmerzen führen. Meist werden diese zunächst gar nicht mit den Schlupflidern in Verbindung gebracht. Viele meiner Patientinnen und Patienten sind überrascht, wenn ich ihnen sage, dass für ihre Kopfschmerzen wahrscheinlich nicht Stress oder Bildschirmarbeit, sondern das Kompensieren der eingeschränkten Sicht verantwortlich ist.

Übrigens: Wie stark das Sichtfeld eingeschränkt ist, lässt sich mit einer Gesichtsfeldmessung beim Augenarzt bestimmen. Die Untersuchung ist schmerzfrei und gibt sofort Aufschluss darüber, welche Bereiche vielleicht unbewusst gar nicht mehr wahrgenommen werden.

Vorsicht bei plötzlich absinkenden Augenlidern

Veränderungen bei Schlupflidern entstehen langsam über Jahre. Sinkt ein Augenlid hingegen plötzlich und innerhalb von Minuten oder Stunden ab, hat das nichts mit Hauterschlaffung zu tun, sondern kann ein Warnzeichen für eine akut lebensbedrohliche Erkrankung wie einen Schlaganfall sein. Bitte warten Sie in solch einem Fall nicht ab und rufen Sie sofort den Notarzt.

Was Sie selbst gegen erschlaffte Augenlider tun können

Ist die Haut im Bereich des Oberlids einmal erschlafft, werden sie weder mit teuren Augencremes noch Lidübungen aus dem Netz wieder straff. Zumindest nicht auf Dauer. Cremes und andere vermeintliche Wundermittel gelangen höchstens bis in die oberen Hautschichten und nicht an das gedehnte Bindegewebe. Mit Übungen lässt sich ebenfalls nur wenig ausrichten, da sie lediglich die Muskulatur trainieren, nicht aber die erschlaffte Haut straffen.

Sie können aber sehr wohl beeinflussen, wie schnell sich Schlupflider bilden. Die Faktoren, die den Prozess beschleunigen, habe ich oben genannt. Wenn Sie diese früh in den Griff bekommen, schieben Sie die Erschlaffung des Gewebes im Idealfall um Jahre nach hinten. Hier noch einige Tipps dazu:

  • Nutzen Sie einen Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor. Eine Sonnenbrille mit UV-Schutz kann ebenfalls nicht schaden. Die UV-Strahlung ist die Hauptursache für vorzeitige Hautalterung.
  • Starten Sie früh mit der Lidpflege. Wirkstoffe wie Retinol eignen sich gut dazu. Sie regen die Kollagenbildung an und stärken das Bindegewebe. Wunder dürfen Sie aber nicht erwarten.
  • Vitamin C und Hyaluronsäure haben ebenfalls einen messbaren Effekt auf die Spannkraft und Feuchtigkeitsversorgung und können dazu beitragen, die Haut länger in Form zu halten.

Wenn Sie eine entsprechende Veranlagung haben, kann allerdings auch die beste Pflege nicht verhindern, dass die Haut irgendwann absinkt und Sie Schlupflider bekommen. Sie kann aber auch nicht schaden.

Übrigens: Das Kühlen der Augen mit zum Beispiel einem kalten Löffel hilft nur gegen Schwellungen und lässt die Augenpartie kurz frischer wirken. Es beseitigt aber nicht die eigentliche Ursache für die Schlupflider.

Welche Behandlungsmethoden gibt es bei Schlupflidern?

Am wirksamsten ist die Oberlidstraffung, auch Blepharoplastik genannt. Sie gehört zu den häufigsten Eingriffen in der plastischen Chirurgie und sorgt für eine nachhaltige Straffung. Bei der Operation entfernt der Arzt überschüssige Haut und Fettgewebe. Meist ambulant und mit örtlicher Betäubung.

Es gibt auch nicht-operative Verfahren wie den Plasma Pen oder die Laserbehandlung. Zumindest der Plasma Pen kommt bei ausgeprägten Schlupflidern schnell an seine Grenzen. Auch der Laser ist eher für leichte Befunde geeignet. Ich bevorzuge zum Schlupflider entfernen die klassische OP-Methode, da sich meiner Meinung nach nur so ein dauerhaftes und zufriedenstellendes Ergebnis erzielen lässt.

Wie die Operation bei mir genau abläuft, welches Ergebnis sich damit erzielen lässt und was Sie noch über die Behandlungsmöglichkeit wissen sollten, erfahren Sie ausführlich auf meiner Leistungsseite zur Oberlidstraffung.

Zahlt die Versicherung die Behandlung von Schlupflidern?

Bei rein ästhetisch motivierten Behandlungen leider nicht. Damit die Versicherungen überhaupt über eine Übernahme nachdenken, muss erfahrungsgemäß schon eine starke Beeinträchtigung des Gesichtsfelds oder eine chronische Augenreizung vorliegen. Für einen Antrag auf Kostenübernahme benötigen Sie:

  • ein ärztliches Attest, das die medizinische Notwendigkeit bescheinigt
  • eine Gesichtsfeldmessung, die die Sichtfeldeinschränkung klar belegt
  • Fotos der erschlafften Augenlider aus mehreren Blickwinkeln

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass die Versicherer jeden Einzelfall genau prüfen und auch schon mal Anträge ablehnen, bei denen man fest mit einer Erstattung gerechnet hätte. Genauso ist der umgekehrte Fall möglich. Einen Versuch ist es wert. In meiner Praxis in Frankfurt behandle ich privatversicherte Patientinnen und Patienten sowie Selbstzahler und bespreche die Möglichkeiten gern persönlich mit Ihnen.

Ihre Wunschbehandlung flexibel finanzieren

Sie haben die Möglichkeit, Ihre Behandlungskosten bequem in monatlichen Raten zu begleichen – individuell an Ihren finanziellen Rahmen angepasst. Die Antragstellung ist unkompliziert, die Abwicklung erfolgt über unseren Finanzierungspartner.

Ihre Vorteile im Überblick:

  • Flexible Monatsraten für medizinische und kosmetische Leistungen
  • Laufzeiten von bis zu 72 Monaten wählbar
  • Finanzierung auch bei geringeren Beträgen möglich
  • Individuelle Wunschsumme und Ratenhöhe frei bestimmbar
  • Attraktive Konditionen mit effektivem Jahreszins von 10,90 % und gebundenem Sollzins von 10,39 %
  • Antrag bequem online stellen oder Formular als PDF einreichen
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